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Inflation frißt Löhne und Renten: Widerstand gegen EU-Vertrag wächst!
„Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen,
und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“
Abraham Lincoln.
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„Tarnkappenbomber“ Lissabon-Vertrag ?
In Europa dagegen stößt der Versuch der Regierungen, den Vertrag von Lissabon gewissermaßen als Tarnkappenbomber an der Aufmerksamkeit der Bevölkerung vorbeizuschleusen, um ohne Debatte und ohne Mitsprache der Bevölkerung klammheimlich die Demokratie abzuschaffen, auf wachsenden Widerstand. In Irland, wo es voraussichtlich Ende Mai ein Referendum geben wird, sind laut Umfragen nur 26% Prozent der Bürger für den EU-Vertrag. In den anderen europäischen Staaten wächst bei immer mehr Menschen, sobald sie davon Kenntnis erhalten, die Wut über das offensichtliche Täuschungsmanöver der Regierungen.
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Sprengstoff Inflation
Den größten Faktor für den Stimmungswandel beim größeren Teil der Bevölkerung stellen zweifellos die explodierenden Preise für Nahrungsmittel, Heizungskosten und Benzin dar. Während die Entwertung des Geldes seit der Einführung des „Teuro“ unaufhörlich zugenommen hat, und man heute vielerorts den gleichen oder einen höheren Betrag in Euro zahlen muß, als man zuvor in D-Mark ausgeben mußte, so haben wir es seit dem Ausbruch der globalen Krise im Juli mit einer exponentiellen Steigerung der Inflation zu tun. Während z.B. Milch- und Getreideprodukte von September bis Dezember zwischen 20 und 40 Prozent teurer wurden, stiegen die Rohstoffpreise laut Reuters seit Januar um 15,1 Prozent, der höchste Anstieg, seit 1956 der CRB-Spot-Index eingerichtet wurde! Der Goldpreis steht kurz vor der Tausend-Dollar-Marke, der Ölpreis liegt bei 103 Dollar.
Da 56 Prozent aller Haushalte in Deutschland ihr monatliches Einkommen restlos für den Lebensunterhalt ausgeben müssen, liegt der reale Inflationsverlust für sie eher um die 10 bis 20 Prozent als bei der offiziellen Inflationsrate von unter drei Prozent.
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Bei ärmeren Familien, die den größten Teil nur für Nahrungsmittel, Miete und Transport ausgeben müssen, reicht es meist nicht mehr für gesundes Essen.
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Selbst der Wiesbadener Kurier, nicht gerade das soziale Gewissen der Nation, widmete dem Gespenst der Inflation eine ganze Seite und erinnerte daran, daß das „schwarze Jahrzehnt“ der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts vor allem das kleine Bürgertum und den Mittelstand verarmen ließ, und daß die Inflation damals fatale Folgen hatte und den Nationalsozialisten den Weg an die Macht ebnete.
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Die Globalisierung ist gescheitert
Aber auch der ehemalige und möglicherweise zukünftige Wirtschaftsminister Italiens, Giulio Tremonti, erklärte öffentlich, die Globalisierung sei eine große Torheit gewesen und gescheitert. Er hat recht, wenn er meint, die Krise werde noch sehr viel schlimmere Ausmaße annehmen, und die Lösung könne nicht von einem Land ausgehen, sondern setze ein neues Bretton-Woods-System voraus.
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Eines ist jedenfalls gewiß: Eine dramatische Zuspitzung der Weltfinanzkrise und der Hyperinflation wird sowohl den Wahlkampf in den USA als auch den realen Hintergrund bestimmen, vor dem die Ratifizierung des EU-Vertrages durch die Parlamente gepeitscht werden soll. Und alle Parlamentarier und alle Bürger sollten sich wirklich kompromißlos klarmachen, daß wir mit dem EU-Vertrag alle Mittel zur Verteidigung des Gemeinwohls und für Maßnahmen wie dem New Deal und einem neuen Bretton-Woods-System aus der Hand geben würden. Mit dem EU-Vertrag würden wir uns selbst dazu verurteilen, in ein neues finsteres Zeitalter abzustürzen.
Es gibt Hoffnung
Wenn aber noch während des Wahlkampfs in den USA bei einer Eskalation des Finanzkrachs Roosevelts Politik auf die Tagesordnung kommt, und mehr Stimmen von führenden Politikern in aller Welt sich für einen New Deal und ein Neues Bretton Woods einsetzen, dann gibt es Hoffnung. Wenn wir am Anfang des Jahres 2009 in den USA einen Präsidenten oder eine Präsidentin haben, der oder die Roosevelts Politik aktiviert, und wenn wir in Europa das Monster von Lissabon für immer begraben und uns für eine Vision eines Europas der Vaterländer mit einer positiven Aufgabe für die Entwicklung der Welt entscheiden, dann können wir die gegenwärtigen Schrecken schon bald vergessen.
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Zur Kenntnisnahme. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil !
“Drum prüfe …” (Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)
swa
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