Unkenrufe, Albert Mathias Kreuels

29 02 2008

alle tassen im schrank
schließen beschränktheit nicht aus.

altklug kann man nur in der jugend sein
naiv auch später.

auch die kläranlage bewältigt die vergangenheit.

auch der tritt in den verlängerten rücken kann ein denkanstoß sein.

auch e i n koch kann den brei verderben.

auch wer nicht mit der zeit geht geht mit der zeit

auch wer nicht an die zukunft glaubt wird dran glauben müssen.

bedeutender ruf ging ihm voraus
jetzt ist er im gespräch
bald wird er im gerede sein.

bei manchem kirchenfrommen gemüt interessiert mich nur
wie sein glaube es in ihm aushält.

bequemlichkeit ist das temperament der feiglinge.

daß sich über geschmack nicht streiten lasse
behauptet nur wer sich selber keinen zutraut.

beziehungen pflegen und beziehungen unterhalten
was für ein unterschied.

bildung hat mit vermögen allenfalls in der vermögensbildung zu tun.

bildung ist das netz das ihre lücken zusammenhält.

das zünglein an der politischen waage ist gespalten.

daß maßstäbe und meßlatten zweierlei sind
hat nichts mit meßlatten sondern mit maßstäben zu tun.

der blick in den rückspiegel kann ein stück zukunft sicherer machen.

der mensch ist die made im speck der natur solange der vorrat reicht.

die einzahl von meinungsvielfalt ist meinungseinfalt.

die lüge gewinnt durch wiederholung die wahrheit verliert

die standfestigkeit von nullen setzt die nachgiebigkeit einer masse voraus

doppelt genährt hält besser

aus:
Unkenrufe aus der Provinz
Albert Mathias Kreuels
Eulen Verlag (1984)

swa





Atmospheric CO2: It’s the Oceans, Stupid (en)

28 02 2008

Link

‘…

More than two thirds of the Earth’s surface is covered by oceans, which serve as the world’s largest storehouse for carbon dioxide gas. The cooler the seawater, the more carbon dioxide gas it can absorb. But when the water warms, the absorbed gas is driven back into the atmosphere. Seawater at 59 degrees F and atmospheric pressure, can absorb a volume of CO2 equal to its own volume. At a temperature of 50 degrees F, the sea water can absorb 19% more, while at 68 degrees F it absorbs 12% less than its own volume. In other words, most of the change in atmospheric CO2 level results from changes in the temperature of the ocean.

Comparing satellite temperature data over the past 21 years to the measured level of CO2 at the state-of-the art laboratory at Mauna Loa, Endersbee shows an almost perfect correlation of atmospheric CO2 to sea surface temperature. As the activity of the Sun had caused a warming of the ocean surface over that period, it was no surprise that atmospheric CO2 tended to increase. A period of reduced solar activity, which we appear to be entering, will allow the oceans to cool, causing a reduction in atmospheric carbon dioxide.

However, in either case the CO2 level has nothing to do with the climate. Historical readings from the 19th Century have shown carbon dioxide levels much greater than those we see now. But these and other anomalies were systematically removed from the measurement record, as Dr. Ernst-Georg Beck extensively demonstrated

…’

Zur Kenntnisnahme. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil !
Drum prüfe …” (Markierungen in Fettschrift – wie immer – durch die Redaktion)

swa





Sinngedichte III, Friedrich von Logau

28 02 2008

Verstand.

Es geht für Kunst Verstand
Weil dieser jen erfand;
Wer nicht versteht ihr Ziel
Den hilfft die Kunst nicht viel.

Die Gesetze.

Die nützen Gesetze
Sind künstliche Netze /
Drauß grosses entgangen /
Dran kleines bleibt hangen.

Wahr und Recht.

Weil nicht durch steten Brauch sich leichtlich abereiben
Die Wahrhet und das Recht / so werden sie wol bleiben.

Herrschen / versetzt / Schehren.

Grosse Herren / die da herrschen / mögen schehren nur nicht schinden:
Hirten nehmen so die Wolle / daß sie Wolle wieder finden.

Reformation.

Immer dünckt mich / der nichts hat / der mag glauben was er wil /
Denn um seine Seligkeit müht sich keiner leichtlich viel.

Ansehn.

Klug / an Hirne;
Schön / an Stirne /
Bringt den Mann
Hoch hinan.

Urthel auff Klage.

Wann die Klage wird zum Urthel /
Hat die Unschuld mehr kein Vorthel.

Dankbarkeit.

Rechter Danck
Wird nicht kranck /
Pflegt im dancken
Nie zu wancken.

Menschliche Thorheit

Wann keine Thorheit mehr wird seyn /
So wird die Menschheit gehen ein.

Bescheidenheit.

Wodurch wird Würd und Glück erhalten lange Zeit ?
Ich meine durch nichts mehr / als durch Bescheidenheit.

Traw / schaw wem !

Traw / schaw weme ! Gotte traw;
In der Welt hingegen / schaw.

Zustand.

Wer hoch gestiegen ist / wil immer höher steigen /
Wer niedrig stehet an / wil tieffer sich nicht neigen;
Ein jeder wil hinauff und hasset seinen Stand
Begehret immer das / was ihm doch nicht bekannt.

Redlichkeit.

Wer die Redlichkeit wil freyen / mag sich kühnlich lassen ein;
Leichtlich / dann sie ist verächtlich / wird er wohl kein Hahnrey seyn.

aus:
Sinngedichte
Friedrich von Logau (1604 – 1655)
(schlesischer Barocklyriker)
Reclam-Verlag

swa





MFG Innovationcast – der Podcast für mehr Innovation mit IT und Medien

28 02 2008




www.youtube.com: Filmakademie Ludwigsburg: Zeichentrickfilm – Herr Blumfisch explodiert (aus Büroüberdruss ?)

28 02 2008

Link

swa





VHS-Kinderuni

28 02 2008

Link

‘…

Wer kann mitmachen ?

Liebe Kinder!
An der Kinderuniversität können alle Kinder aus der Stadt teilnehmen. Aber Du solltest schon ein bisschen lesen und schreiben können, um die Kinderuni auch im Internet zu besuchen.

Kinderuni im Internet? Ja, im Internet kann man gleichzeitig lernen. Die Fragen gehören zu den Vorträgen in der Volkshochschule. Im Internet zu lernen heißt E-Learning. So lernen in Zukunft immer mehr Menschen. Du kannst hier schon einmal lernen wie es funktioniert.

Wenn Du die Fragen mit Deinen Eltern zusammen beantwortest, kannst Du Deinen Eltern erzählen, was Du in dem Vortrag gehört hast.

Machen Deine Freunde auch mit? Viel Spaß!

…’

swa





Sinngedichte II, Friedrich von Logau

27 02 2008

Geitziger Reichthum.

Wer Geld nicht braucht / doch hat / warum dann hat er Geld ?
Drum / daß er etwas hat das ihn in Marter hält.

Die einfältige Redlichkeit.

Andre mögen schlau und witzig /
Ich will lieber redlich heissen /
Kan ich / wil ich mich befleissen /
Mehr auff glimpfflich als auff spitzig.

Der Daumen.

Wann der Daume wird zunichten /
Kan die Hand nicht viel verrichten:
Wann man schwächt den Wirthschaffts-stand
Da besteht nicht lang ein Land.

Tisch-Freundschafft.

Vermeinstu wohl der ein treues Hertze sey
Den Dir zum Freunde macht dein offte Gasterey ?
Dein Austern liebt er nur / dein Wildbrät / gar nicht dich;
Auch mein Freund würd er bald / wann so wie du / lebt ich.

Ehrgeitz.

Der Ehren heisse Sucht verlescht uns durch entzünden /
Erleuchtet uns offt so / daß wir dadurch verschwinden.

Heutige Welt-Kunst.

Anders seyn / und anders scheinen:
Anders reden / anders meinen:
Alles loben / alles tragen /
Allen heucheln / stets behagen /
Allem Winde Segel geben:
Bös- und Guten dienstbar leben:
Alles Thun und alles Tichten
bloß auf eignen Nutzen richten;
Wer sich dessen wil befleissen
Kan Politisch heuer heissen.

Trunkenheit.

Es saufft sich voll für sich kein unvernünfftig Thier;
O hätten sie Vernunft / sie trüncken auch wie wir.

aus:
Sinngedichte
Friedrich von Logau (1604 – 1655)
(schlesischer Barocklyriker)
Reclam-Verlag

swa

 





VDI-Nachrichten: ingacademy.de – keine Werbung

26 02 2008

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ingacademy.de ist die Weiterbildungsplattform der VDI nachrichten mit Informationen zu aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Anbietern von wissenschaftlicher- bzw. Management-Weiterbildung.

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swa





www.vdi-nachrichten.com – keine Werbung

26 02 2008

Link

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Die VDI nachrichten sind die führende meinungsbildende Wochenzeitung für Ingenieure und technische Fach- und Führungskräfte.
Als einzige ihrer Art informiert die Wochenzeitung mehr als 292.000 Leser (AWA 2007) kompetent über technologische Entwicklungen und Innovationen unter besonderer Berücksichtigung des Spannungsfeldes von Technik, Wirtschaft und gesellschaftspolitischen Fragestellungen

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swa





Wiwo 26.02.08: Deutscher Städtetest: 1. München, 2. Stuttgart, 3. Karlsruhe – Schlusslicht Berlin

26 02 2008

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Deutschlands größter Städtetest: München siegt, Dresden und Karlsruhe steigen auf, Mainz und Köln verlieren an Boden, Berlin Schlusslicht: Der große Städte-Test der WirtschaftsWoche (Pressemitteilung zum Download) zeigt, welche Kommunen im Wettbewerb um Investoren und Einwohner die besten Zukunftsperspektiven haben – und welche ökonomisch abschmieren.

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swa